WIM WENDERS
präsentiert

eine De Angelis Group & Victory Media Group production
in co-production mit Termidor Musikverlag & Victory 21. Filmproduction GmbH
in Zusammenarbeit mit i.p.s. International Production Services & I.C.A.I.C., Cuba

MÚSICA CUBANA
THE SONS OF CUBA

Von German Kral
(KINOSTART: 23. September 2004)

Mit Pío Leiva , Bárbaro Marín, Mario “MayitoRivera, Pedro “El NeneLugo Martínez, Telmary Díaz, Osdalgia Lesmes, Luis Frank Arias, Tirso Duarte, Roberto Carcassés, Samuell Formell, Feliciano Arango, Julio Padrón, Juan “CotóAntomarchi Padilla und den special guests
Chiki Chaka Girls feat. Caribbean Storm“

 

KURZINHALT

MÚSICA CUBANA erzählt die Geschichte der Entdeckung der angesagtesten jungen Musiker Kubas, die sich schließlich unter der Leitung des 87-jährigen Pío Leiva, der kubanischen Musikerlegende aus dem „Buena Vista Social Club“, zu einer Band formieren.

Pío Leiva und der Taxifahrer Bárbaro machen sich auf die Suche nach den besten Vertretern der modernen kubanischen Musik. Auf ihrer Reise begegnen sie einigen der beliebtesten Musikern Kubas: Mayito Rivera, dem Mick Jagger Kubas, El Nene, Sänger der Gruppe „Los Jóvenes Clásicos del Son“ und Telmary, eine unglaublich talentierte junge Rapperin mit einer Menge kubanischen Soul. Und nicht zuletzt Arlenys und Annalays von den „Chiki Chaka Girls“, die mit Ohrwurmverdächtigen Latino-Pop vertreten sind.

Der Film begleitet die Künstler bei den Proben und Aufnahmen zahlreicher klassischer Titel der kubanischen Musik wie „Chan Chan“, „Fiebre de “ und „Longina“, sowie bei ihren Improvisationen und ihrer Suche nach neuen Liedern und ihrem eigenen Stil.
Am Schluss reisen sie zu einem großen Konzert nach Tokio, wo ihre Band „The Sons of Cuba“ aus der Taufe gehoben wird.

Kinostart 23.09.2004

Soundtrack
ab dem 06.09.2004 im Fachhandel erhältlich

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DIE BESETZUNG


Die Bandgründer

Pío Leiva – Sänger und Komponist

Der Meister des Son Montuno wurde 1915 in Morón geboren. Seine musikalische Karriere begann er als Bongospieler in der Band „Siboney“ in seiner Heimatstadt. Danach zog er nach Camaguey, wo er bei den „Hermanos Licea“ und in der Gruppe um Juanito Blez als Sänger arbeitete.

In den 50er Jahren siedelte er nach Havanna um, wo er den Höhepunkt seiner Popularität erreichte. In diesen Jahren nahm er zahlreiche Soloalben auf und komponierte Lieder, wie beispielsweise „Francisco Guayabal“, mit welchem Benny Moré berühmt wurde oder „Pio Mentiroso“ welches sein größter Hit wurde.

In den 90er Jahren verhalf ihm der Film BUENA VISTA SOCIAL CLUB vom Wim Wenders zu weltweiter Bekanntheit. Seitdem tourt er, ungeachtet seines hohen Alters, durch die ganze Welt.

Die Sänger

Mario RiveraMayito – Sänger, Komponist und Arrangeur

Der studierte Schlagzeuger und Pianist wurde 1966 in Piñar del Río geboren. Zu Beginn seiner Karriere arbeitete er mit der Sängerin und Komponistin Albita Rodríguez zusammen. Ab 1992 wurde er Mitglied bei Los Van Van, die populärste Band Kubas, quasi die „Rolling Stones“ von Kuba, unter der Leitung von Juan Formell. Dank seinem Timbre und seiner Ausdruckskraft ist „Mayito“ ein wahres Idol in der Musikszene geworden.

Neben seiner Arbeit bei Los Van Van hat er an zahlreichen Plattenaufnahmen teilgenommen und sogar ein Soloalbum – eine Hommage an Miguelito Cuní und Chappottín – raus gebracht.

1999 erhielt Mario Rivera zusammen mit Los Van Van den Grammy.

2004 nahm er für TIMBA RECORDS sein zweites Soloalbum auf, welches Ende des Jahres veröffentlicht wird.


Pedro Lugo Martinez „El Nene – Sänger und Schlagzeuger

1960 in Havanna geboren, gilt „El Nene“ als einer der wichtigsten Nachwuchsmusiker Kubas. Begonnen hat er seine Karriere als Sänger bei Clave y Guaguanco, einer der angesehensten Rumba-Bands des Landes. 1994 gründete er zusammen mit Ernesto Reyes alias „Palma“ die Gruppe Los Jovenes del Son, deren Erfolgsrezept in traditioneller kubanischer Musik mit modernen Ansätzen liegt. „El Nene“ hat schon eine Vielzahl an Platten produziert, zu deren Aufnahme er namhafte Musiker, wie beispielsweise Manolito Simonet und Amadito Valdes, dazu holte.

Er ist ein herausragender Sänger und Schlagzeuger, besonders was die Rumba betrifft. Seine Stimme und sein Stil erinnern an die großen Sänger der 40er und 50er Jahre, so dass „El Nene“ nicht ohne Grund großen Sängern wie Migueligo Cuni Huldigungen erweist. Seine Platte „Me voy contigo“ wurde von der Zeitschrift Latin Beat zu einer der besten Platten der letzten Jahre gekürt, und 1997 bekam er für die Platte „La Ruma Soy Yo“ den Grammy. „El Nene“ gehört zweifelsfrei zu den erfolgreichsten Musikern Kubas, der von vielen sogar mit Ibraim Ferrer (bekannt aus Buena Vista Social Club) verglichen wird.


Luis Frank Arias Mosquera– Sänger, Komponist und Dirigent

Luis Frank wurde am 30. Juli 1960 in der Provinz Las Tunas geboren. Mit 16 tritt er dem Orchester Gigante Miramar bei. Nach der Mitgliedschaft in der populären Gruppe Los Surik wurde er von Elio Revé als Sänger zu der bekannten Band Charagón de Revé geholt.

El Conjunto de Roberto Faz, die als eine der populärsten Gruppen Kubas gilt, nahm Luis Frank schließlich unter Vertrag.

Er spielte eine Schlüsselrolle in dem Projekt von Juan de Marcos González (Hauptorganisator von BUENA VISTA SOCIAL CLUB), den Afrocuban All Stars.

Zurzeit arbeitet er mit seinem Orchester Los Soneros de Verdad an einer neuen Platte.
Sein Song „A BUENA VISTA“ begeisterte das Publikum in mehr als 20 Ländern.


Telemary Díaz – Komponistin und Rapperin

Telemary wurde am 10. März 1977 in Havanna geboren. Sie studierte englische Literaturwissenschaft, mit dem Wunsch eines Tages Journalistin zu werden. Als der Versuch, ihre ersten literarischen Texte zu veröffentlichen, fehlschlug, entschloss sie sich, den Hip-Hop als unmittelbares Ausdrucksmittel zu verwenden. Telemary selbst sieht sich eher als „Jazz-Poet“, denn als Rapperin. Sie verwandelt Hip-Hop in eine Ausdrucksform auf hohem Niveau, indem sie mit hochgradigen Jazzmusikern ihre Ideen umsetzt. Sie ist ohne Zweifel die originellste Rapperin Kubas und hat sich durch ihre innovative Arbeit bereits außerhalb Kubas einen Namen gemacht.
Erste musikalische Erfahrungen machte Telemary bei der Rap-Gruppe Free Hole Negro und Interactivo. Für Plattenaufnahmen hat Telemary neben dem bekannten Rapper Xis auch mit Isaac Delgado, Giraldo Piloto, X-Alfonso, Francis del Río, Yusa und dem bekannten Duo Gema und Pavel zusammen gearbeitet.

Zurzeit leitet sie ihre eigene Band und arbeitet mit William Vivanco zusammen.


Osdalgia Lesmes – Sängerin, Komponistin und Schauspielerin

Osdalgia Lesmes wurde 1970 geboren und absolvierte zunächst eine Schauspielschule. Erste öffentliche Auftritte hatte sie als Sängerin bei dem bekannten „Cabaret Parisién“ im Hotel Nacional. Ab 1994 arbeitete sie an der Seite des bekannten Musikers, Komponisten und Dirigent José Luis Cortés alias „El Tosco“ als Sängerin.

Im Jahr 2000 erhielt sie den Cubadisco für ihre Platte „La Culebra“, auf der Osdalgia Lesmes einige Lieder von Benny Moré neu interpretiert. Auf ihrer zweiten Platte, „Mi Armonía“, beweist sie, dass sie als auch Komponistin großes Talent besitzt. Mittlerweile ist Osdalgia Lesmes eine der bekanntesten Sängerinnen Kubas.


Tirso Duarte – Sänger, Komponist, Arrangeur und Pianist

Tirso Duarte wurde 1978 in Havanna geboren. Nach seinem Abschluss am Klavier am „Amadeo Roldán“-Konservatorium, spielte er in der Kapelle von Pachito Alonso. Bevor er seine eigene Band gründete, spielte er bei N. G. La Banda, unter der Leitung von José Luis Cortés alias „El Tosco“, bei La Charanga Habanera von David Calzado und sang bei den bekannten Pupy y los Son Son. Bekannte Lieder wie „Charanguero Mayor“, „La Vecina“ und „Riqui Rincón“ stammen aus der Feder von Tirso Duarte. Neben seiner eigenen Gruppe Tirso Duarte y la Sonoridad ist er Mitglied bei den Afrocuban All Stars unter der Leitung von Juan de Marcos González.

THE CHIKI-CHAKA GIRLS - Sängerinnen CARIBBEAN STORM -Rapper

Die Schwestern Arlenys (18) und Annalays (19) sind in Piñar del Río aufgewachsen und haben seit jeher von einer Pop- und Gesangskarriere geträumt. Ihre Mutter ist Sängerin der berühmten „Tropicana Show“, ihr Onkel, Mayito Rivera ist Leadsänger der Los Van Van und ein weiterer Onkel, Juan Pablo Torres, ist Plattenproduzent. Seinem deutschen Kollegen, dem Musikproduzenten Detlef Engelhard, schwärmte dieser vom Können seiner beiden Nichten vor. Da Engelhard gerade als Co-Produzent das Filmprojekt MÚSICA CUBANA betreute, war der Weg für die Schwestern geebnet. Nach einem Casting in Havanna war schnell klar, dass die beiden mitspielen werden. Nach dem „Chiki-Chaka Song“ in MÚSICA CUBANA haben die Schwestern bereits ihr erstes Album zusammen mit dem Rapper Trio Caribbean Storm aufgenommen, welches in Kürze erscheinen wird.


Die Instrumentalisten

Roberto Julio Carcassés

Der Komponist, Arrangeur, Pianist, Dirigent und Plattenproduzent wurde am 19. Mai 1972 in Havanna geboren, wo er auch Klavier und Schlagzeug studierte.

In den 80er Jahren fing er an, sich mit innovativer und avantgardistischer Musik zu beschäftigen. In dieser Zeit leitete er die Band um den herausragenden Musiker Santiago Feliú.

Zusammen mit Descemer Bueno, Yiosvani Terry und anderen begabten jungen Musikern formiert er Estado de Ánimo, eine der wichtigsten und innovativsten Jazz-Bands der 90er Jahre. Das Neuartige ihrer Musik ist, dass sie Klänge indischer und afrikanischer Herkunft mit Jazz und kubanischer Musik in allen ihren Facetten verbinden.

Nachdem Roberto Julio Carcassés in den 90ern die Band Columna B leitete, wechselte er 2001 zu Interactivo, eines der interessantesten und bekanntesten Projekte des 21. Jahrhunderts. Interactivo versucht der ganzen musikalischen Bandbreite Raum zu lassen. Von Pop, Rap, Reggae, Jazz, über traditionelle und folkloristische kubanische Musik versuchen Carcassés und Interactivo, alle Stilrichtungen zu vereinen und daraus einen neuen Stil zu kreieren.

Neben der Aufnahme von zahlreichen Platten für das brasilianische Label Velas, tourte Caracassés mit David Murray, einem der besten nordamerikanischen Künstler, quer durch Europa.

Roberto Carcassés spielt dank seiner Virtuosität eine wesentliche Rolle in der zeitgenössischen kubanischen Musikszene und wird zweifelsohne die musikalische Zukunft Kubas weiterhin mitbestimmen.


Samuell Formell – Schlagzeuger, Komponist und Arrangeur

Der 1967 in Havanna geborene Samuell Formell studierte Klavier und Schlagzeug am „Alejandro García Caturla“-Konservatorium. Seine Karriere begann er bei dem Sänger und Komponist Isaac Delgado. 1992 wechselt er zu Los Van Van, unter der Leitung von Juan Formell, seinem Vater. Mit großem Erfolg trat er dort in die Fußstapfen des Schlagzeugers José Luis QuintanaChanguito“ und gehört heute zu den anerkanntesten Schlagzeugern Kubas. Neben seiner Arbeit bei Los Van Van ist er bei der innovativen Band Interactivo, unter der Leitung von Roberto Carcassés, tätig.

Viele Lieder von Los Van Van, wie „Somos Cubanos“ und „Agua“, die sich in die Hitparaden gespielt haben, stammen aus der Feder von Samuell Formell.


Feliciano Arango - Bassist und.Arrangeur

Feliciano Arango wurde am 24. Januar 1961 in Guanabacoa geboren. Nach dem Abschluss an der Amadeo Roldán Schule, wo er Bass und Schlagzeug studierte, begann er bei der Band T con É von Lázaro Valdés seine professionelle Musikkarriere. In den 80er Jahren spielte er in der Jazzband um den Pianisten Emiliano Salvador, der als einer der wichtigsten Musiker der letzten 40 Jahre in Kuba gilt. Feliciano Arango wurde mit der Zeit zu einer herausragenden Figur in der kubanischen Musikszene, dank seiner neuen und ungewöhnlichen Art den Bass zu spielen, die maßgeblich Vorbildfunktion für die folgenden Bassgenerationen hat.

Er gründete auch N.G, La Banda (unter der Leitung von José Luis Cortés „El Tosco“), die dazu beitrug, dass es zu einem Umschwung in der kubanischen Populärmusik, gerade was den Tanz betrifft, kam. Ausgangspunkt war die „timba“, die seit den 90er Jahren die avantgardistische Musikszene beherrscht und von Arango zur „timba cubana“ weiterentwickelt wurde, die besonders durch die herausragende Handhabung des Bass besticht. Zurzeit leitet Arango das Projekt Hermanos Arango.


Julio Padrón – Trompeter, Arrangeur und Komponist

Julio Padrón, der 1971 in Colón geboren wurde, fing bereits mit Elf an, Trompete zu studieren und machte darin auch seinen Abschluss an der „Escuela Nacional de Arte“. Seine Musikkarriere begann er bei dem legendären Septett Ignacio Piñero unter der Leitung des großartigen Musikers und Rumbatänzers Carlos Embale. Des weiteren arbeitete Padrón mit der populären Sängerin Jacqueline Castellanos, dem Pianisten Davis Alfaro und dem Trompeter Adalberto Álvarez zusammen. Schließlich wurde er von Chucho Valdés zu der Band Irakere gerufen, bei der er vier Jahre blieb und an vielen Festivals auf der ganzen Welt teilnahm.

Zurzeit spielt er bei den Afrocuban All Stars unter der Leitung von Juan de Marcos González, sowie bei Interactivo. Neben zahlreichen Plattenaufnahmen mit Künstlern, wie beispielsweise Omara Portuondo, hat Padrón drei Soloalben rausgebracht.


CotóTres-Spieler (kubanische Gitarre), Komponist, Arrangeur und Dirigent

Cotó wurde am 24. November 1964 in Guantánamo geboren. Seit den 90er Jahren spielt er eine große Rolle in der Gruppe um Albita Rodríguez. Im Verlauf seiner Karriere hat sich Cotó zu einem der bekanntesten Tres-Spieler in Kuba entwickelt. Er gründete die Gruppe Jóvenes Clásicos del Son, einer der wichtigsten Vertreter der traditionellen kubanischen Musik, außerdem realisierte er das Projekt Cubanismo von Jesú Alemañi, mit dem er erfolgreich durch die ganze Welt tourte.

Zusammen mit dem bekannten Flötist Orlando ValleMaraca“, sowie mit Polo Montañez hat er schon einige Platten aufgenommen. Zurzeit leitet er seine eigene Band Cotó y sus Ecos del Caribe.


Roberto Vizcaíno – Schlagzeuger, Professor und Arrangeur

Roberto Vizcaíno hat am „Instituto Superior de Arte“ Klavier und Schlagzeug studiert.

Heutzutage ist er einer der wichtigsten und angesehensten Congeros Kubas. Roberto Vizcíno ist in der Lage, bis zu sechs Congas zur gleichen Zeit zu schlagen, was ihn zu einem wahren Meister macht. Er arbeitete bei verschiedenen Bands unter der Leitung berühmter Musiker wie Chucho Valdés, Gonzalo Rubalcaba und Silvio Rodríguez.

Roberto Vizcaíno ist Professor an der Nationalen Kunstschule in Havanna und wurde als Meister seines Fachs in zahlreiche Länder eingeladen.


Elmer Ferrer Orsini – Gitarrist, Arrangeur und Komponist

Orsini wurde am 23. August 1972 in Sancti Spíritus, Kuba geboren. Bereits mit Zwölf fing er an Gitarre zu studieren und machte 1991 seinen Abschluss an der „Escuela Nacional de Arte“ in Havanna. In den Jahren 1992-1994 erlangte er seine Professur. Er arbeitete bereits mit zahlreichen Musikern zusammen, wie beispielsweise mit Estado de Ánimo, einer Jazzband unter der Leitung von Roberto Carcassés; Temperamento, einem wichtigen Jazzprojekt unter der Leitung des bekannten Pianisten Roberto Fonseca und dem Havanna Ensemble unter der Leitung von César López.

Des weiteren nahm er an vielen Plattenaufnahmen teil. Zu den wichtigsten gehören: „Náuseas de fin de siglo“ mit Santiago Feliú, 1994 „Trampas del tiempo“ mit Pavel y Gema, „Jazz Timbero“ mit Bobby Carcassés, 1998 „24 Horas“ mit Habana Abierta, „Tiene que ver“ mit Roberto Fonseca, „Fetecún“ mit Ramcés Baralt, „Yusa“ mit Yusa und schließlich 2002 „Interactivo“. Orsini ist häufig mit verschiedenen Jazzfestivals auf Tournee.


David Suárez – Tenorsaxofonist, Komponist und Arrangeur

Der 1969 in Havanna geborene David Suárez, der seinen Abschluss in Saxophon an der „Escuela Nacional de Instructiones de Arte“ machte, spielt außerdem noch Bass, Tres und Trommel. Er ist Mitglied bei den Afrocuban All Stars von Juan de Marcos González und bei Interactivo.


Juan Carlos Marín – Posaunist, Komponist und Arrangeur

Juan Carlos Marín wurde 1969 in La Havanna geboren. Nach seinem Abschluss in Posaune am „Amadeo Roldán“-Konservatorium spielte er zunächst in der Band Algo Nuevo um den Posaunisten Juan Pablo Torres. Er arbeitete bereits mit namhaften Künstlern wir Omara Portuondo zusammen und spielte im Orchester der bekannten Sängerin Jackeline Castellanos, das Joaquín Betancourt dirigierte.

Außerdem ist er Mitglied bei den Afrocuban All Stars, mit denen er schon durch die ganze Welt getourt ist. Neben der Musik produziert und berät er mehrere Salsa-Gruppen mit ausschließlich weiblichen Mitgliedern.


César PedrosoPupy – Pianist, Komponist, Arrangeur und Dirigent

Der 1946 in Havanna geborene César Pedroso besuchte zunächst Seminare bei Odilio Urfé und machte seinen Abschluss als Pianist am Konservatorium „Amadeo Roldán“ in Havanna. Seine Profikarriere begann er beim Orquestra Unión Juvenil und war Mitglied im Orquestra Fascinación. 1967 trat er dem „Orquestere Revé“ bei, das auf dem Gebiet der modernen kubanischen Musik völlig neue Wege ging.

Pedroso gründete 1996 die Gruppe Los Van Van, die zu den wichtigsten Vertretern der kubanischen Musik in Kuba gehören. Die Kompositionen von Cesár Pedroso haben in der Musikkultur Kubas einen sehr hohen Stellenwert und Lieder wie „Seis Semanas“, „Azúcar“, „El buenagente“ und „Qué cosas tiene la vida“ sind fest im Volksliedgut Kubas verankert. Sein Stil wirkte sich richtungsweisend auf die nachfolgenden Generationen aus.

Als „Songo“ wird die Musik der Los Van Van bezeichnet, die eine Fusion aus kubanischen und karibischen Rhythmen mit je einem Schuss Funk, Jazz und Rock & Roll ist.

2001 gründete Pedroso seine eigene Band Pupy y los que Son, Son. Mit dieser Formation hat er für das label TIMBA bereits drei herausragende Alben aufgenommen.


Alexander Abreu – Trompeter, Komponist und Arrangeur

Der 1976 in Cienfuegos geborene Trompeter begann seine Karriere bei dem bekannten Sänger Paulito F. G. Außerdem war er Mitglied in der Band Irakere an der Seite von Chucho Valdés. Dank seiner Technik und seinem außergewöhnlichen Stil ist Alexander Abreu momentan einer der bekanntesten Trompeter Kubas.


Links:

Chiki Chaka Girls Feat. Caribbean Storm
Termidor Musikverlag / Timba Records

Erstellt am 27.8.2004 ©Termidor Musikverlag/Timba Records